The Black eyed peas & Co.

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The Black eyed peas

Mit weltweit über 35 Millionen verkauften Alben sind The Black Eyed Peas momentan eine der erfolgreichste Musik-Bands. Auch jenseits der Pop, Funk, HipHopund Rap-Szene zählen sie zu den angesagtesten Acts der Welt. Das sieht man nicht zuletzt daran, dass sie durch mehr Länder getourt sind als alle anderen Künstler. Die Band ist einfach der Hammer! Die Black eyed peas kann keiner topen.

Will.I.Am ist nicht nur der rappende Kreativkopf der Gruppe, denn er hat sich in den vergangenen Jahren auch als Modedesigner, Schauspieler, Aktivist und als unfassbar gefragter Produzent einen Namen gemacht. Mit allem, was Rang und Namen hat – von U2 über Nas bis hin zu Flo Rida –, war er schon im Studio.

Fergie, die sensationelle Gesangsstimme der Crew, hat sich in nur wenigen Jahren zu einer gefeierten Schauspielerin, einer engagierten Wortführerin in der weiblichen Musikszene und Fashion-Ikone entwickelt. 2010 wurde sie zur der schönsten Frau der Welt gewählt. Man muss schon sagen, sie ist und bleibt der Hammer. 

Taboo und apl.de.ap, die zusammen mit Will.I.Am die Gruppe in den frühen Neunzigern gründeten, waren zuletzt als Sonderbotschafter unterwegs und haben ihre Fühler ebenfalls in Richtung Schauspielerei und Philanthropie ausgestreckt.

Gemeinsam haben die vier Mitglieder der Black Eyed Peas in den letzten Jahren eine einzigartige Erfolgsgeschichte hingelegt.

Doch nun ist die Zeit für „The E.N.D.“ gekommen.

Keine Panik. Das soll nicht bedeuten, dass The Black Eyed Peas ihre Karriere an den Nagel hängen. „The E.N.D.“ steht vielmehr für „The Energy Never Dies“, das fünfte Studioalbum der vierköpfigen Crew aus Los Angeles. Das sicherlich innovativste Album der Black Eyed Peas.

Einerseits ist es eine Platte geworden, die sich durch den unverkennbaren Club-Bounce und die verspielten Texte auszeichnet, zwei Elemente also, die ihre Fans inzwischen von ihnen erwarten. Aber es ist zugleich ein Album, das von ausgelassenen Electro-Tracks und rockigen House-Produktionen aus dem Untergrund inspiriert wurde; von Künstlern wie Boyz Noize und DJ David Guetta (beide sind auch auf „The E.N.D.“ zu hören), von Leuten wie Justice und A-Trak, und von einer Welt, in der die Partys auch am Tag danach nicht aufhören wollen – so wie es genau in diesem Moment in sämtlichen Metropolen der Welt der Fall ist.

Laut Will.I.Am steht „The E.N.D.“ jedoch für weitaus mehr als einen neuen The Black Eyed Peas-Sound. Der Albumtitel habe natürlich nichts mit einem Ende oder Abschlusskapitel zu tun; stattdessen gehe es um die Umwandlung von Energie zu einer Zeit, die sich so oder so durch eine Reihe von Umbrüchen auszeichnet. „Wir befinden uns gerade an einem absolut entscheidenden Punkt der Geschichte“, sagt er. „Wir erleben das Ende einer Ära, was das Erleben und Konsumieren von Musik und Medien im Allgemeinen betrifft. Auch mit dem Gerücht, das besagt, dass wir Amerikaner niemals einen schwarzen Präsidenten haben können, ist endlich Schluss. Zudem sind die alten Informationskanäle am Ende. Aber zugleich markiert die jetzige Phase den Anfang einer neuen Art von Kultur. Eine Geburt. Insofern steht der Titel ‘The E.N.D.’ nicht nur für einen neuen Sound von The Black Eyed Peas, denn mit ihm wollen wir auch die ganzen Veränderungen zelebrieren, die momentan stattfinden.“

Die Energie, der man auf „The E.N.D.“ begegnet, ist ganz klar von Untergrund-Danceclubs und -Events in Los Angeles inspiriert, von angesagten Partyreihen wie LAX und allwöchentlichen Abenden in Venues wie dem Cinespace, wo z.B. DJs wie Crookers oder Steve Aoki auflegen. Will.I.Am ist von diesen Partys schon seit einiger Zeit fasziniert. Als er dann letztes Jahr nach Australien flog, um eine Rolle im Film „X-Men Origins: Wolverine“ zu spielen, wurde ihm klar, dass der Sound, den er in seiner Heimatstadt hörte, schon längst ein internationales Phänomen war, und dass es dabei in erster Linie um gute, tanzbare Musik geht. Die ganze Szene basierte also nicht nur auf irgendwelchen Trenderscheinungen, Coolness-Faktoren oder Hipster-Spinnereien.

„Ehrlich gesagt hat diese Erfahrung meinen ganzen Ansatz vollkommen auf den Kopf gestellt“, berichtet er. Und auch Bandkollege Taboo ging auf die Energie ab, die bei den neuen Produktionen mitschwang. „Mich hat das sofort an früher erinnert, als wir einfach nur B-Boys waren und in Los Angeles aufwuchsen. Dazu kommt, dass die Leute aus dieser ganzen Szene uns sofort mit offenen Armen aufgenommen haben. Sie wollten, dass wir mitfeiern“, sagt er.

„Genau genommen ähnelt diese ‘Welt’ den Anfängen des HipHop“, setzt Will.I.Am an. „In beiden Fällen geht es letztendlich einfach nur um Party-Musik. Und so war es früher doch auch: Die Sugarhill Gang hatte astreine Dance-Tracks im Programm; die haben über Disco-Beats gerappt. Bambaataa hat Teile von Kraftwerks Sound benutzt und damit das Fundament für das gelegt, was wir heute als HipHop bezeichnen.“

The Black Eyed Peas tauchten komplett ein in die Szene: „Wir sind fünf bis sechs Nächte pro Woche in unterschiedliche Clubs gegangen, haben bei diversen Partys aufgelegt und mit den Leuten getanzt. So wurden wir Teil dieses Phänomens“, berichtet Taboo.

Natürlich war ihnen klar, dass sie sich, obwohl sie zu den größten Acts der Welt zählen – oder vielleicht gerade deswegen –, den Respekt der Leute erst verdienen mussten. „Es fühlt sich gut an, wenn man sich beweisen und darum kämpfen muss, dass die Leute auf das abgehen, was du machst“, sagt Will. „So etwas darf einem nicht einfach so zufliegen. Stattdessen sollte man immer alles dafür geben müssen.“ Da der Sound von „The E.N.D.“ von der Underground-Club-Szene beeinflusst wurde, verwundert es auch nicht, dass das Album insgesamt wie ein absolut schlüssiges DJ-Set funktioniert.

Die pulsierende Energie und Ausgelassenheit zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Longplayer: Vom Old-School-Electro/HipHop-Track „Rock That Body“ (bei dem der französische DJ David Guetta als Co-Produzent ausgeholfen hat), den Will.I.Am, apl.de.ap und Fergie dazu nutzen, sich gegenseitig die Bälle zuzuwerfen, bis hin zu „Electric City“, in dem tiefe Dub- und Dancehall-Untertöne auf den Electro-Sound des Jahres 3008 treffen. „Als ich den Track zum ersten Mal hörte, flehte ich Will förmlich an, die Nummer nicht ohne mich zu schreiben“, berichtet Fergie. „Ich war eigentlich immer noch am Set (um den Film ‘Nine’ zu drehen), aber ich konnte einfach nicht anders. Ich war sofort hin und weg von dem Stück.“ Noch begeisterter ist Fergie allerdings von „I Gotta Feeling“, das als zweite Singleauskopplung erscheinen wird: Ein Stück, in dem The Black Eyed Peas den absoluten Höhepunkt einer Party vertonen, den Moment, wenn die Crowd noch mal einen Gang höher schaltet und richtig abgeht. „Es ist eine Party-Hymne und uns geht es dabei nur um eines: richtig ausrasten“, lacht sie.

Immer wieder neue Versionen ihres Sounds zu präsentieren und einen Schritt weiter zu gehen, ist für The Black Eyed Peas so natürlich wie das Atmen. Um das zu erkennen, genügt schon ein flüchtiger Blick auf ihre Diskografie. Dieser Ansatz hat es ihnen jedoch ermöglicht, zu einem der wenigen Acts zu avancieren, denen die Grätsche zwischen der HipHop- und Pop-Welt gelingt. „Boom Boom Pow“, die erste Single von „The E.N.D.“ und ein absolut druckvoller Club-Track, bescherte ihnen zum ersten Mal eine Single-Nummer 1 in den US-Billboard-Charts. Danach blieb sie gleich neun Wochen lang auf Platz #1, während die Remix-Versionen (featuring 50 Cent, Gucci Mane und Kid Cudi) in der HipHop-Blogosphäre wie eine Bombe einschlugen. 

Allein ihr Vorgängeralbum „Monkey Business“ bescherte The Black Eyed Peas zwei Grammy-Awards (in den Kategorien „Best Pop Performance by a Duo or Group“ und „Best Rap Performance by a Duo or Group“ – soviel zu Grätsche zwischen Pop und Rap) sowie Nominierungen für fünf weitere. Damit haben sie insgesamt schon drei Grammys in Empfang nehmen können.

Seit der Veröffentlichung von „Monkey Business“ haben sämtliche Mitglieder von The Black Eyed Peas ihre Zeit für eigene Projekte genutzt, woran sie als Menschen und Künstler nur noch gewachsen sind. Will.I.Am stand nicht nur vor der Kamera („X-Men Origins: Wolverine“), sondern hat zwischenzeitlich auch eine Solo-LP veröffentlicht („Songs For Girls“), an Produktionen für Michael Jackson und U2 gearbeitet und Flo Rida dabei geholfen, ein Rap-Star zu werden. Und dann war da natürlich noch „Yes We Can“, der Download-Track mitsamt Video, das jugendliche Wähler dazu animierte, Barack Obamas Slogan am Wahltag auch tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen. Das Stück gewann letztes Jahr einen Emmy, und viele Beobachter bezeichneten das Video, das zu den meistgeschauten in der Geschichte von YouTube gehört, als ein entscheidendes Element auf dem Weg zu Obamas Wahlsieg.

Fergie knüpfte an den Erfolg ihres „The Dutchess“-Soloalbums (Goldstatus in Deutschland) an und avancierte endgültig zur Mode- und Style-Ikone. Außerdem hat sie, wie bereits angedeutet, erst kürzlich die Rolle der Saraghina im Musical-Film „Nine“ übernommen, in dem auch Daniel Day-Lewis, Nicole Kidman und Penélope Cruz zu sehen sind. „Für diese Rolle und eben nicht als ich selbst zu singen war unglaublich befreiend“, sagt sie über den Dreh. „Plötzlich war der ganze Druck weg, den ich mir sonst mache.“

apl.de.ap hingegen widmete sich in der Zwischenzeit sowohl kreativen als auch kulturellen Dingen: Er übernahm eine Rolle in einem Independent-Film („Subject: I Love You“), was ihm übrigens ganz klar Lust auf Mehr gemacht hat. Man darf also gespannt sein. Dazu verbrachte er viel Zeit auf den Philippinen, in seiner Heimat, und agierte dort als Botschafter für den Tourismus. Schließlich gründete apl.de.ap auch noch die apl Foundation, die bedürftigen Kinder und Familien in unterschiedlichen Gemeinden der Philippinen unterstützt: „Diese Erfahrungen haben mich sowohl menschlich als auch künstlerisch sehr stark beeinflusst und weitergebracht“, sagt er.

Indessen schlug Taboo einen Weg ein, der für ihn als Künstler und Familienvater interessant war: Er spielte in zwei Filmen mit („Cosmic Radio“ und „Street Fighter: The Legend of Chun-Li“), wobei er wieder einmal sein außergewöhnliches Können als Tänzer bzw. Kampfsportler unter Beweis stellen konnte. Zudem hatte er das Gefühl, dass er nach all den Jahren auf Tour endlich wieder einmal richtig viel Zeit seiner Familie verbringen musste: Also widmete er sich intensiv seinem 15-jährigen Sohn Joshua und heiratete im vergangenen Juli seine Lebensgefährtin. Außerdem erwartet das Paar weiteren Nachwuchs. „Einfach mal nur ein stolzer Vater zu sein und das Leben mit seinen Liebsten zu genießen – das hat sich traumhaft angefühlt“, sagt er.

The Black Eyed Peas haben es nur darum geschafft, konstant neue kreative Wege zu gehen und sich immer wieder selbst zu übertrumpfen, weil sie ganz genau wissen, wie wichtig es ist, auch mal eine Auszeit zu nehmen und neue Erfahrungen zu sammeln. Dazu kommt, dass es sich dadurch jedes Mal wie etwas ganz Besonderes anfühlt, wenn das große Wiedersehen ansteht. Als es dieses Mal darum ging, „The E.N.D.“ aufzunehmen, stimmte einfach alles – die Inspiration, die Energie und die Lust auf neuen Sound und intensive Studio-Sessions: „Wir alle waren wahnsinnig aufgeregt, als wir endlich wieder zusammen ins Studio gingen“, berichtet Fergie. „Ich glaube, dass ‘The E.N.D.’ wie ein astreines Party-Album klingt, weil wir selbst einfach nur Spaß haben wollten, als wir uns wieder sahen. Der Moment war der Hammer, und dieses Gefühl wollten wir einfangen ohne an irgendwelche Erlebnisse der Vergangenheit zurückzudenken.“

Das Fundament, auf dem unsere Welt basiert, verändert sich rasant, was sämtliche Facetten unseres Lebens betrifft. The Black Eyed Peas wissen das und können diese Entwicklungen musikalisch und inhaltlich auf den Punkt bringen. Dabei beweisen sie, dass „The E.N.D.“ in Wirklichkeit alles andere als ein Schlusspunkt ist. 

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